Archiv der Kategorie: Kultur und Kunst

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Ausstellung »125 Jahre Oder-Spree-Kanal« in der Dorfkirche Wernsdorf

17. September 2016

Verein Ahnenforschung und Dorfgeschichte Wernsdorf e.V.

Anlässlich des Jubiläumsjahres 125 Jahre Oder-Spree-Kanal zeigt der Verein Ahnenforschung und Dorfgeschichte Wernsdorf in der Wernsdorfer Kirche eine Ausstellung über den Bau des Oder-Spree-Kanals und der Schleusenanlagen im Bereich Wernsdorf.

Eintritt ist frei. Spenden zum Erhalt der Wernsdorfer Kirche sind willkommen.

24.09. – 23.10.2016, jeden Sa/So, 15-17 Uhr
sowie am 03.10.2016, 10-13 Uhr

Veranstaltungsort:
Dorfkirche Wernsdorf
Jovestraße, 15713 Königs Wusterhausen, OT Wernsdorf
Tel. 0172 2405272
monika.Karma‎@‎kirchbauverein-wernsdorf.de
www.kirchbauverein-wernsdorf.de

Kontakt:
Verein Ahnenforschung und Dorfgeschichte Wernsdorf e.V.
Myra Frohreich
Dorfstraße 36, 15713 Königs Wusterhausen
Tel.0172 2405272
chronik‎@‎haasestraße.de
www.kirchbauverein-wernsdorf.de

Dauerinstallation „Teupitzer Bilderbuch“ am Amt Schenkenländchen

13. Juli 2015

Hilmar Stolpe, Vorsitzender Bürgerverein BiKuT im Schenkenländchen e.V.

Heute, am 13. Juli um 12:30 Uhr wird vor dem Gebäude des Amtes Schenkenländchen in Teupitz am See (direkt neben dem Rathaus der Stadt  am Marktplatz) eine Dauerinstallation „Teupitzer Bilderbuch“ mit Porzellanmalereien der Tornower Künstlerin Helga Winkler eröffnet. Auf 32 Fliesen sind Themen der Stadtgeschichte mit einer kurzen Erläuterung dargestellt.

Zur Einweihung haben sich zahlreiche Gäste, u.a. der Vorsitzende des Kreistages und der Landrat, angesagt. Die Schüler der ortsansässigen Grundschule haben aus diesem Anlass ein kleines Programm vorbereitet.


Wer sich darüber informieren möchte: es findet am
26. Juli um 14:00 Uhr
eine Besichtigung mit dem Ortschronisten
statt

Der Teupitzer Ortschronist Dr. Lothar Tyb´l hat an der Themenauswahl des „Teupitzer Bilderbuches“ mitgewirkt und antwortet auf Fragen zu den historischen Themen.

Leon Gurvich & String Quartet begeistern auf dem Funkerberg

19. Mai 2015

Priska Wollein

DIe etwa 90 Leute, die den Weg am Sonntag nachmittag auf den Funkerberg fanden, um das „Leon Gurvitch Project“ mit dem Programm “Sounds of Jerusalem” zu hören, haben es nicht bereut: Geboten wurde Jazzmusik von Weltrang. Die Auswahl der Stücke reichte von klassischen Jazzstücken mit Django-Reinhardt-Einschlag über Klezmer und Weltmusik bis hin zu Klassik-Einschlägen. Das Ambiente des alten Maschinensaals des Senderhaus I ist allein schon ein Genuss für’s technikbegeisterte Auge; wenn dann aber noch zu fortgeschrittener Stunde die Abendsonne von hinten den Saal durchflutet und diese herzergreifende, zwischen nachdenklichen und mitreißenden Klängen virtuos jonglierende Musik erklingt: dann wird einem richtig warm, von innen. (Denn kalt wars dann doch noch ein wenig im unbeheizten Saal :-)) Auch etliche unserer russischen Mitbürger nahmen das Ereignis wahr. Danke an die Jüdische Gemeinde Königs Wusterhausen e.V., die diese Veranstaltung organisierte und deren Stellvertretender Vorsitzender Arkadi Schwarz die Versammelten persönlich begrüßte.

Eine kleine Kritik in anderer Richtung sei am Rande erlaubt: die Plakate, die uns im Stadtraum auf diese Veranstaltung aufmerksam machen sollten, spiegelten leider in keiner Weise das Thema wieder! Schön, dass dafür überhaupt geworben wurde – aber in der visuellen Kommunikation sollte man sein Publikum auch erreichen…

Leon Gurvitch Project – die Musiker:
Leon Gurvitch, Piano, Melodica
Dragan Radosavievich, I. Violine
Maria Reich, II. Violine
Daniel Mögelin, Bratsche
Imogen Harvey, Violoncello

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In der Landschaft. Erwin Hahs – Malerei und Grafik 1908–1960

4. Mai 2015

Redaktion

Einzigartige Ausstellung des Zernsdorfer Künstlers im Bürgerhaus Hanns-Eisler

Am 24.04.2015 wurde im Königs-Wusterhausener Bürgerhaus Hanns Eisler die Ausstellung „In der Landschaft“ mit Werken des Künstlers Erwin Hahs eröffnet wurde.  Seit dem Umbau des Bürgerhauses ist dies die vierte Ausstellung, die der Kulturbund Dahme-Spreewald e.V. organisiert hat. Gemeinsam mit den Kuratoren Sven Grosskreutz und Jörg Wunderlich entschied man sich für die Landschaftsbilder von Erwin Hahs.

Zu sehen sind Zeichnungen, Ölbilder, Aquarelle und Druckgrafiken. Die Werkauswahl umfasst einen großen Zeitraum, der von den frühen Berliner Jahren vor 1915 bis in das Spätwerk der fünfziger und sechziger Jahre hineinreicht. Die Bilder befinden sich in Privatbesitz und wurden von der Tochter bzw. der Enkeltochter des 1970 verstorbenen Künstlers kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Über ein Jahr lang stand das Thema Erwin Hahs bei all unseren Treffen an oberster Stelle“, berichtete Gerd Bandelow. Mit Unterstützung der Werner-Siemens-Stiftung und der Stadt Königs Wusterhausen konnte das Ausstellungsprojekt schließlich realisiert werden. Erwin Hahs zählt zu den konsequenten Vertretern einer Klassischen Moderne. Lange Jahre lehrte der Künstler, der zur Avantgarde um Gropius, Taut, Feiniger und die Expressionisten der „Brücke“ gehörte, an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Nachdem Hahs aus politischen Gründen von seiner Lehrposition vertrieben wurde, zog sich der Künstler 1956 nach Zernsdorf zurück, wo er seinen Lebensabend verbrachte und auch seine letzte Ruhestätte fand.

Laudator Dr. Heinz Schönemann, Kunsthistoriker und langjähriger Direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, freute sich über die Bilder, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Tatsächlich gehört Erwin Hahs zu den Künstlern, die der breiten Masse eher unbekannt sind, da seine Werke selten ausgestellt wurden und werden. Die jüngste Ausstellung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Kunsthochschule Burg Giebichenstein im letzten Jahr in Halle gab erstmals einen umfangreichen Überblick über das facettenreiche Lebenswerk des vielseitigen Malers, Bühnenbildners, Werbegrafikers und Lehrers.

Galerie im Bürgerhaus „Hanns-Eisler“, Eichenallee 12, 15711 Königs Wusterhausen